Ein Update (Teil 1)

Ja, es gibt mich noch! Ich dachte mir, es ist mal Zeit für ein Lebenszeichen. Viel ist passiert und ich versuche mal die wichtigsten Sachen zusammenzufassen.

Zuerst, da ja irgendwie schon zentrales Thema dieses Blogs: Was macht das essen?

Der Trend, der sich ja schon eine Weile abzeichnete hat sich fortgesetzt. Ich esse sicherlich immer noch nicht „normal“ (was auch immer das ist) und habe ein paar Einschränkungen, aber ich kann eigentlich fast alles wieder essen. Nicht in beliebiger Menge, aber immerhin ;). Meine Histaminintoleranz hat sich soweit gebessert, dass ich sagen würde, ich habe keine HI mehr, obwohl ich definitiv noch sensitiv auf Histamin reagiere. Meine Toleranzschwelle ist so hoch, dass ich nur ganz wenige Dinge aussparen muss.

Ich esse mittlerweile jeden Tag Hülsenfrüchte. Beim Obst und Gemüse habe ich nur ganz wenige Einschränkungen. Bei Spinat und Avocado muss ich z.B. aufpassen, Ananas und ich sind auch nicht so richtig gute Freunde. Ich kann auch mal gebeizten oder geräucherten Lachs essen (mache ich etwa 1x Woche). Das merke ich dann zwar (nach dem Duschen z.B. die altbekannten roten Flecken auf der Haut), aber wenn ich es nicht übertreibe, dann geht das alles.

Was nicht geht ist Fertigfraß. Den brauche ich natürlich nicht, aber ich bekomme Probleme, wenn in Restaurants mit convenience food gearbeitet wird. Auswärts essen ist also nach wie vor eine Herausforderung. Auch, weil ich nach wie vor kein Fleisch und kein Gluten esse sowie keine Milchprodukte und Eier. Ich bin mir nicht sicher, ob ich letztere nicht eigentlich vertragen würde, aber ich komme ohne so gut klar – da sollen die Kühe und Hühner nicht für mich leiden.
Vorsichtig bin ich auch bei Sojaprodukten. Mal eine Soja Latte oder etwas Räuchertofu und Miso gehen, Sojasauce eher nicht. Aber auch damit komme ich im Alltag gut klar.

Wenn ich so zurückschaue denke ich, dass die folgenden Maßnahmen mich weitergebracht haben (ist aber natürlich letztlich Spekulation):

  • Quercetin (hierzu gibt es bei Yasmina von http://thelowhistaminechef.com viele Infos – überhaupt bin ich von Ihrer Herangehensweise an das Thema Histaminintoleranz und Mastzellenstabilisierung sehr überzeugt). Ich nehme nach wie vor 1000mg täglich.
  • Glutamin habe ich über ca. 3 Monate richtig hoch dosiert genommen – in der ganz heißen Phase ca. 20-25g. Ja, am Tag. Ich hab es nur verkapselt vertragen und musste langsam steigern.
  • Probiotik: Parallel zum Glutamin habe ich Probiotik genommen – und zwar ein Präparat mit Stämmen, die histaminsenkend sind und ein „normales“, bei dem auch einige histaminproduzierende Stämme dabei sind. Auch zu diesem Thema kann man bei Yasmina Informationen finden.

Das Glutamin habe ich dann irgendwann langsam ausgeschlichen über ein paar Wochen.

Mittlerweile nehme ich noch die folgenden NEM:
Quercetin (1000mg)
Vitamin C (1000mg)
Magnesium (500mg)
B12 komplex
Zink 30 mg (bei der Dosierung hatte ich Anfang des Jahres trotzdem noch einen ordentlichen Zinkmangel, sodass ich eine Weile noch mehr genommen habe – lasse ich bald aber noch mal überprüfen. Ohne einen nachgewiesenen Mangel bitte nicht so viel nehmen!).

Meine Symptome:
Symptomfrei bin ich nicht (aber wer ist das schon) – aber es hält sich alles in Grenzen. Manchmal etwas Juckreiz, die roten Flecken nach dem Duschen, Nase leicht zu, wenn das Histamin zu hoch ist. Selten mal meine typischen Ohrenschmerzen links oder Luft im Oberbauch (passiert eigentlich nur, wenn ich auswärts mal daneben greife mit dem Essen). Alles nicht mehr täglich!
Das einzige, was nicht so ganz in Ordnung kommt ist meine Haut: ich habe oft Unreinheiten oder entzündete Stellen im Gesicht. Aber auch das hält sich in Grenzen. Ich nutze kaum Kosmetik und wenn, nur komplett ohne Duftstoffe. Hauptsächlich kommt Wasser und mal etwas duftfreie Öko-Seife an meine Haut ;).

Die Erschöpfung:. Dazu mehr in Teil 2 (der wird spannender, versprochen ;)).

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