Rock bottom

Manchmal frage ich mich, wie weit es noch ist bis „rock bottom“. Irgendwann muss ich doch mal dort „aufschlagen“, sodass es wieder bergauf geht, oder?

Meine letzten Energiereserven habe ich anscheinend letzte Woche bei der dreitägigen Veranstaltung auf der Arbeit verballert. Die Woche war grauenvoll. Auf der Energieskala in meinem Ernährungstagebuch bin ich mittlerweile bei 0-0,5 angekommen. Die Skala sollte eigentlich von 1-10 gehen. Mehr als 1,5 habe ich noch nie geschafft. Es geht mir sehr schlecht. Auf der Arbeit schaffe ich alles nur unglaublich langsam. Aber zu Hause bleiben will ich auch nicht. Die Wochenenden sind eigentlich noch viel schlimmer für mich, weil ich dann gar keinen „Anreiz“ habe, mich aufzuraffen etwas zu tun. Wenn ich zur Arbeit gehe, ist da immer noch der gewisse Zwang, sodass ich mich dort hinschleppe. Und irgendwie fühle ich mich dort auch etwas abgelenkt. Blöderweise hat sich mein Schlaf auch wieder verschlechtert. Das könnte ein Zeichen sein, dass ich  mit dem L-Thyroxin höher gehen muss. Oder auch nicht. Ich merke von de LT weiterhin nichts (außer, dass mein Schlaf eine Weile etwas besser war).

Nach langem Ringen habe ich mich gestern noch mal entschlossen zu schauen, was mir der Verzicht auf Milchprodukte eventuell bringt. Von der Verdauung her habe ich keine Probleme damit, aber die Frage ist, wie meine Erschöpfung darauf reagiert. Da ich ohnehin ziemlich große Probleme damit hab, wie Milchwirtschaft (oder besser -industrie) funktioniert – egal ob Bio oder konventionell – ist es vielleicht doch gar nicht so schwer, wie ich gerade denke. Ich hab in letzter Zeit wirklich viele Milchprodukte gegessen – etwa einen Mozzarella am Tag, häufig zusätzlich noch Sahne und natürlich die Milch in meinem Kaffee. Das wird mir am meisten fehlen. Ich tue mir gerade beim Gedanken daran schon wieder ziemlich leid… Aber der Plan ist, das für eine Woche zu probieren und dann zu schauen. Zucker esse ich eh kaum – nur in Form von Obst – und Getreide hab ich ja auch schon komplett rausgeworfen. Damit wäre ich jetzt ziemlich bei einer Paleo-Ernährung angekommen (außer, dass ich halt kein Fleisch esse). Ich lese gerade viel bei Sarah Ballantine im Blog: http://www.thepaleomom.com. Sie hat eine Autoimmunerkrankung und hat über die Ernährung beachtliche Besserung erreicht. Allerdings ist Paleo als Pescetarier und mit den Einschränkungen, die ich durch die HI immer noch habe nicht einfach umzusetzen.

Heute habe ich mich mit einem (scheußlichen) Frühstück aus Mandelmehl und geraspelten Möhren sowie später roher roter Bete, Spiegelei und Guacamole über Wasser gehalten. Nicht ganz HI-freundlich (durch das Ei und die Avocado) aber noch innerhalb meiner Toleranzgrenze.

Aber der Tag ist noch lang und wir haben keinen Fisch im Haus (hier ist heute Feiertag und alles ist zu). Das wird ein Spaß…

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