Kopf, Bauch, Hamsterrad… Ach nee, doch nicht

Jetzt hatte ich einen langen Post über mein entsetzliches Wochenende geschrieben. Und darüber, wie mein Kopf und mein Bauch (das Rationale und das Emotionale/Intuitive) aneinander vorbei reden. Darüber, dass ich aus dem Hamsterrad ausbrechen muss, in dem ich gerade renne – nämlich dem (Irr)glauben, dass mein Leben wieder so wird, wie es war, wenn ich mich nur genug anstrenge. Aber ich habe gemerkt, dass ich und dieser Blog noch nicht bereit sind für so einen Post. Also schreibe ich lieber was mehr oder weniger Langweiliges über mein wertes Befinden ;).

Das entsetzliche Wochenende erspare ich Euch und mir nun aber. Dafür schreib ich mal was Positives. Kommt auch viel zu selten vor: Ich hab mich heute morgen nicht ganz so schlapp gefühlt, wie die letzte Woche. So. Da habt Ihr’s.

Sorry, offenbar gab es auch einen Clown zum Abendessen.

Ich hab die letzten Abende gemerkt, dass ich, wenn ich ins Bett gegangen bin, relativ lange zum Einschlafen gebraucht habe und mich recht wach gefühlt habe. Nicht unangenehm, aber eigentlich schlafe ich abends immer schnell ein (wenigstens etwas) – mein Problem ist eher unerholsamer Schlaf und frühes Aufwachen. Ich habe nun entschieden, das L-Thyroxin doch mal morgens zu nehmen, da es sein kann, dass ich davon Abends wacher geworden bin. Ich musste mich heute, wie immer, unglaublich aus dem Bett quälen – war dann aber etwa 1 Stunde nach der Einnahme des LT überraschend fit. Und das an einem Montagmorgen, wo ich gerade die Nacht immer besonders schlecht schlafe. Ich bin die Treppe zu meinem Büro fast mit Elan hochgestiegen. War wahrscheinlich ein einmaliger Zufall oder so, aber ich konnte mich trotzdem drüber freuen.

Dann habe ich mich in meinem Elan histaminmäßig heute etwas weit aus dem Fenster gelehnt (zwei! Kaffee o_O). Und Joghurt getestet. Nun hab ich Ohren- und Halsschmerzen und eine ordentliche Portion Vitamin C sowie Quercetin intus. Ich hoffe, das reicht und der Spuk ist morgen wieder vorbei. Ich habe blöderweise gerade den Verdacht, dass bei mir auf der Allergieschiene etwas läuft. Ich habe seit Tagen konstant die Nase zu, wenn sie nicht läuft oder ich niesen muss. Eine Erkältung hab ich nicht, aber das Ernährungstagebuch gibt auch nicht so recht Aufschluss, woran es jetzt liegen könnte. Naja. Im November bin ich ja noch Mal bei einem Allergologen.

Und noch etwas Erfreuliches: die Liste mit Dingen, die ich nicht habe, ist wieder länger geworden ;). Ich habe heute wegen des LTT-Tests in Sachen Borreliose mit der Arztpraxis telefoniert. Da ist nach Einschätzung des Arztes nichts, was man behandeln müsste. Soweit so gut. Ich vermute mal, dass all diejenigen von Euch, die sich mit unklaren Beschwerden rumschlagen für die sie keine vernünftige Diagnose oder Erklärung bekommen, das zwiespältige Gefühl von Erleichterung gemischt mit Enttäuschung nach so einer „Entwarnung“ kennen. Weil sich eben wieder eine mögliche Erklärung für den eigenen Zustand zerschlagen hat, obwohl man doch froh sein sollte (und tief drinnen ja auch ist), dass man „gesund“ ist. Das ist wohl wieder so ein Bauch-Kopf-Ding, womit ich wieder am Anfang dieses Posts angekommen wäre.

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