E1-Tag 4

Heute habe ich die letzte E1-Desensibilisierung hinter mich gebracht. Hurra! Das waren verdammt lange 4 Tage. Ich nehme jetzt einfach mal an, dass es an der Desensibilisierung lag, aber meine Energie war so niedrig, wie lange nicht mehr. Ich war kaum zu etwas zu gebrauchen. Ich habe allerdings mehr und mehr den Verdacht, dass es gerade auch am frühen Aufwachen während der Desensibilisierung liegt. Gestern wollte ich um 9 zu meinem Schwimmkurs (ihr wisst schon…Kraulen lernen), also musste ich um 5 anfangen. Mit den Impulsen war ich um 6 durch und habe dann noch 2 Stunden gedöst, bevor um 8 der Wecker ging. Das Schwimmen hat mich unglaublich angestrengt, danach musste ich mich erst mal 1,5 Stunden ins Bett legen. Erst gegen Abend bin ich etwas fitter geworden.

Da wir eingeladen waren, haben wir erst recht spät gegessen. Und weil ich meinen Mann heute (an seinem Geburtstag) nicht so früh aus dem Bett werfen wollte, hab ich erst kurz nach 8 angefangen. Mein Energielevel war heute direkt mit dem Aufwachen deutlich höher, als die letzten Tage. Ja, ja, es deutet alles auf die Nebenniere hin. Wie auch immer, fühle ich mich recht ausgeschlafen heute und die letzten drei Impulse habe ich gut über die Bühne bekommen.

Jetzt muss ich die kommende Woche wohl mal Bestandsaufnahme machen. Ich vermute, dass ich an die Fruchtzuckerkurve noch mal ran muss. Seit der Milchdesensibilisierung habe ich nicht nur das Problem mit dem Unterzuckern (das hat sich jetzt ein bisschen abgeschwächt, aber ich hatte halt auch frei, d.h. mein Tagesablauf war ein ganz anderer), leider steht meine Verdauung auch ziemlich still. Das könnte natürlich auch mit der Milch zu tun haben, aber ich tippe irgendwie aus dem Bauch raus auf den Fruchtzucker, weil ich nach der FZ-Desensibilisierung schon das Gefühl hatte, die Verdauung ist träger geworden. Da fand ich es noch nicht so störend, aber im Nachhinein betrachtet beschäftigt mich dieses Thema seitdem. Aus der Logik der Impuls-Therapie heraus würde ich mal spekulieren, dass es etwas damit zu tun hat, dass mein Typ abgesenkt wurde – von hoch auf normal. Eigentlich finde ich das alles ja sehr spannend, aber im Moment bin ich nicht so wirklich zufrieden und hätte gerne weniger Blutzuckerkarussel und (gefühlt) kantige Wackersteine im Darm. Sorry, tmi, aber es ist nun mal immer noch ein Blog über NMU ;).

Ich werde nächste Woche mal mit dem iffi telefonieren und hören, was die zu sagen haben.

Was gibt es sonst noch? Ich habe vor ein paar Tagen angefangen, das L-Thyroxin einzuschleichen. Ich habe mit einer halben Tablette (25 Mikrogramm) angefangen. Bis jetzt habe ich sie wegen der Desensibilisierungen morgens genommen, ich werde ab jetzt aber auf Abends umsteigen. Es gibt Studien, die zeigen, dass eine Einnahme abends (frühestens 2 Stunden nach dem Abendessen) eine ebenso gute Wirkung hat, wie die Einnahme morgens auf nüchternen Magen. Bis jetzt merke ich noch gar nichts – weder eine Besserung noch Symptome einer Überfunktion. Aber OK – die Dosierung ist so gering und ich nehme sie halt auch erst ein paar Tage, da kann sich wahrscheinlich noch nichts tun.

Was mich weiter beschäftigt, ist das Vitamin B. Nachdem ich den B-Komplex vor ein paar Tagen noch mal genommen hatte (nur eine Drittel Kapsel) hatte ich prompt wieder eine schlaflose Nacht. Das hat absolut keinen Sinn. Was ich jetzt noch mal probieren werde ist ganz normales (also nicht aktiviertes) B6 von Hevert. Mal schauen, was damit passiert. Mich ärgert ein bisschen, dass sich keac nicht auf meine Mail gemeldet hat. Sie hätten mir wenigstens schreiben können, dass sie mir meine Frage so nicht beantworten können und dass ich mich telefonisch melden soll oder so.

Heute Abend steht dann mal wieder ein Wagnis an. Ich lade meinen Mann zum Essen ein. Es wird ein besseres Restaurant, d.h. ich erwarte grundsätzlich frische Speisen ohne Zusätze und Convenience Food. Aber spannend wird es trotzdem… Ich werde vorher eine Portion Vitamin C einwerfen und zur Not hinterher ein Antihistaminikum. Aber prinzipiell müsste ich dort etwas Verträgliches finden. Ich werde versuchen, keine Experimente zu machen.

 

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4 Kommentare zu “E1-Tag 4

  1. Hallo Du,
    schade, dass deine Ursachensuche noch immer andauert. Es ist schon ernüchternd, wenn die Blutwerte noch nicht aussagekräftig sind. Ich vermute bei mir – insbesondere nach stressigen Zeiten – meist einen Zusammenhang mit Hashimoto. Hast du dir schon das Standardbuch darüber besorgt? Sehr informativ…
    Schöne Grüße
    Wortliebe

    • Hallo 🙂
      Ja, ich hänge gerade ganz schön durch. Ich habe diese Woche jetzt noch Mal brav getestet und vermute, dass ich Fruchtzucker nachdesensibilieren muss. Mal schauen, was Frau Dr. W sagt.
      Mit dem Hashi ist das so eine Sache – angeblich habe ich das ja nicht (obwohl meine SD nicht ganz homogen aussieht). Ich bin ja Anfang Nov noch Mal beim Endokrinologen, ich hoffe, dass der noch Mal schaut.
      Ich hatte nur das Buch von der Blumhagen(?) gelesen, aber das meinst Du vermutlich nicht?
      LG 🙂

  2. Hallo nochmak :)!
    Also, mir geht es momentan ähnlich. Es gibt kaum einen Tag, an dem ich mich wach und ausgeruht fühle, irgendwie ist die Kraft aufgebraucht. Die Desensibilisierungen schlauchen halt auch…
    Ist deine Schilddrüse verkleinert? Meine war nur noch 5 ml groß und inhomogen, aber Antikörper waren kaum vorhanden. Das Standardbuch ist von Dr. Leveke Brakebusch. Vielleicht findest du hier noch nützliche Hinweise: http://www.hashimotothyreoiditis.de/
    Wie reagiert denn dein Umfeld auf die andauernde Erschöpfung? Ich mache mir zurzeit selbst sehr großen Druck, um endlich wieder „brauchbar“ zu sein…
    Liebe Grüße!

    • Ahoi 🙂
      Danke für die Tipps! Also meine SD ist wohl normal groß. Es waren auf der einen Seite 6 und auf der anderen 4 ml. Ich weiß halt nicht, wie groß sie u.U. mal war. Antikörper waren zwar vorhanden, aber halt auch noch in der Norm. Es sieht schon alles eher nicht nach Hashi aus, denke ich. Aber ich behalte das im Auge. Jetzt schaue ich erstmal, ob das L-Thyroxin was macht. Bis jetzt merke ich davon noch gar nichts, weder gut noch schlecht, aber ich nehm auch nur 25 im Moment. Heute steigere ich.

      Mein Umfeld bekommt entweder gar nicht mit, wie es mir geht, weil ich es auf der Arbeit zumindest noch ganz gut kaschieren kann. Ich habe halt einen Bürojob und kann die meiste Zeit vor dem PC sitzen. Wobei die Konzentration halt auch besch…. ist. Aber mein Mann und meine Familie bekommen es natürlich voll mit. Es ist glaube ich für sie sehr schwer nachzuvollziehen, wie schlecht ich mich wirklich fühle. Und dass es manchmal schon zu viel ist, wenn ich eine Treppe hoch muss, um was zu holen. Mein Mann unterstützt mich sehr, ich wüsste gerade nicht, wie ich ohne ihn klar kommen sollte. Aber die Sache mit dem sich selbst Druck machen kenne ich nur zu gut. Das ist leider Teil meines Problems. Ich kann einfach nicht akzeptieren, dass „normales“ Leben gerade nicht geht und renne immer schön weiter gegen die Wand. Immer durch mit dem Kopf ;).

      LG hitoverheels

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