Nepalesisch und Mangoeis

Wie Ihr an der Überschrift seht, war ich beim Essen weiterhin mutig. Das gefühlt größte Wagnis war das nepalesiche Essen vorgestern. Die nepalesische Küche ist der indischen teils ähnlich und da ich das ja nun schon eine Weile ausprobieren wollte, haben wir uns also hier in unserem Bergdorf zum Nepalesen getraut. Ich habe nichts gefragt, sondern einfach nach Karte bestellt: Als Vorspeise „Momo“ (das sind so gefüllte Teigtaschen) mit Gemüse und Pakora (mit Kichererbsenteig fritiertes Gemüse). Dazu gab es eine unglaublich köstliche pikante Sauce. Ich hab keine Ahnung, was da drin war – definitiv Zwiebeln, Paprika und eventuell etwas Knoblauch. Danach habe ich dann ein Gemüsecurry mit Joghurtsauce und ein Chapati (Fladenbrot) gegessen. Beim Curry musste ich dann doch vorher mal kurz schlucken, bevor ich angefangen habe – da waren nämlich Auberginen und noch mal eine ordentliche Portion Knoblauch drin, den ich ja eigentlich „noch nie“ vertragen habe. Nach dem Essen hat es klein wenig gegrummelt im Magen und Darm und ich dachte schon „oh, oh“. Aber das hat sich schnell wieder beruhigt und ich habe nichts gemerkt von dem Essen!

Heute haben wir dann einen Ausflug in eine größere Stadt gemacht – das Essen mittags war ein bisschen ein Reinfall. Ich habe Salat bestellt und vergessen, ihn ohne Dressing zu bestellen (head-desk). Es kam eine Riesen-Waschschüssel voll und ich habe nur ungefähr ein Drittel davon gegessen. Mir war leider ziemlich schwindelig danach – ich vermute, dass ich mit Essig immer noch nicht gut klar komme. Das hat sich aber zum Glück bald wieder gelegt und ich habe dann am Nachmittag die LOGI-Kost mal kurz über Bord geworfen (die Impuls-Regeln gleich mit) und ein unglaublich köstliches Eis gegessen – Mango und dunkle Schokolade habe ich mir ausgesucht. Wahnsinn, so lecker – nicht besonders süß, genau, wie ich es mag.

So, und die Erschöpfung? Ich habe jetzt drei Tage die HPU-Nahrungsergänzung nicht mehr genommen und ich spüre eine Verbesserung bei der Erschöpfung und beim Schlaf. Beides ist nach wie vor nicht optimal – ich bin erschöpft und ich träume nach wie vor sehr „bunt und laut“. Aber die Erschöpfung ist bei weitem nicht mehr so tief wie zuvor und die Schwankungen, denen sie am Tag unterliegt sind nicht so heftig. Dazu wache ich nachts deutlich weniger oft auf. Ich weiß noch nicht so recht, was ich mit dieser Erkenntnis anfangen soll und habe KEAC mal eine Mail geschrieben. Im Zweifel werde ich dort wohl mal anrufen müssen, aber mal schauen, was sie sagen.

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