Just another manic Monday?

Oh je, Montag. Ich hab grottenschlecht geschlafen die letzte Nacht (also, schlechter, als sonst) und schiebe das auf die Kichererbsen, die ich gestern getestet habe (wobei es möglicherweise auch die vegetarischen Würstchen aus Weizeneiweiss gewesen sein könnten – denen traue ich noch nicht so ganz über den Weg).

Kichererbsen also. Ich habe zum Mittag eine kleine Portion in mein Gemüse gerührt. Ich hatte relativ schnell nach dem Essen Halsschmerzen (allerdings nur ganz leicht) und später dann das Gefühl, als hätte ich einen Backstein im Darm. Irgendetwas kantiges halt. Das schlimmste war aber, dass ich etwa eine Stunde nach dem Essen mal wieder dachte, die Welt geht unter und es ist alles hoffnungslos. Absolute Heul- und Schwermutsattacke. Es ging mir vor den Kichererbsen schon nicht bombig, aber so krass…. Das ist mir jetzt nach Hülsenfrüchten schon mehrfach passiert, aber da ich im Moment eh nah am Wasser gebaut habe, weiß ich immer nicht so recht, was ich daraus machen soll. Jedenfalls traue ich mich jetzt nicht, die zweite Hälfte der Kichererbsen auch noch zu testen. Von wegen Kichern. Dass ich nicht lache. Naja, schlecht geschlafen habe ich dann auch, inklusive Schweißausbrüche. Auch die hatte ich lange nicht mehr, da war also wahrscheinlich was im Busch.

Insofern stand der Tag heute in Sachen Konzentration unter keinem guten Stern und mein Arbeitstag war schnell vorbei. Ich hatte aber heute die Möglichkeit, mit der Kollegin zu sprechen, die an Multiple Chemical Sensitivity (MCS) leidet und gleichzeitig auch mit einigen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien zu kämpfen hat. Sie arbeitet 3 Vormittage im Büro (bei sperrangelweit geöffneten Fenster) und die restliche Zeit zu Hause. Was ich ihr in Sachen Erschöpfung beschrieb, kannte sie nur zu gut. Allerdings ist sie in der Lage, in unserem Bürogebäude überhaupt zu arbeiten, was für mich jetzt zumindest schon mal ein Indikator ist, dass dort keine außergewöhnlich hohe Belastung mit chemischen Stoffen vorliegt. Das heißt natürlich nicht, dass meine Probleme nicht trotzdem von ausgasenden Stoffen mitverursacht oder verstärkt wurden/werden. Es heißt erst einmal nur, dass das Büro nicht schlimmer „vergiftet“ ist, als andere, in denen Teppichboden liegt und Computer etc. rumstehen. Die Kollegin ist nach langer Leidensgeschichte (mit der ganzen Latte von Verzweiflungsdiagnosen á la Depression) bei einem Umweltmediziner in Behandlung. Natürlich alles auf eigene Kasse. Ich werde das mal als Option im Auge behalten.

Außerdem habe ich jetzt doch einen Termin bei dem Borreliose-Spezialisten. Nach meinem Urlaub, in der vorletzten Septemberwoche. Das ist super!

Die Ergebnisse der Blutuntersuchung auf Nährstoffmängel waren leider noch nicht da. Die Ärztin würde sich melden, wenn etwas wäre…. Also ist mal wieder Warten angesagt.

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