Ich trete auf der Stelle…

Mal wieder ein kurzes Update, wobei es nicht viel zu berichten gibt. Die Hoffnung, dass sich durch die Weizen-Desensibilisierung etwas Grundsätzliches ändert, hat sich leider bislang nicht bestätigt. OK, ich weiß, ich bin wahrscheinlich auch zu ungeduldig, aber ich fühle mich leider genauso, wie vorher. Die Zucker- und Fruchtzuckerdesensibilisierungen haben natürlich merklich etwas gebracht und ich kann tatsächlich mehr essen, ohne die entsprechenden Unverträglichkeitsreaktionen zu bekommen. Allerdings merke ich die Histaminintoleranz noch ganz deutlich und bekomme auch schnell die Quittung für entsprechende „Sünden“. Ich merke , dass Zucker/Fruchtzucker und Histamin zwei paar Schuhe sind – die Zuckerreaktionen bleiben aus, aber die Histaminreaktionen sind noch da. Das ist aus der Ferne betrachtet bestimmt interessant, für mich ist es gerade deprimierend, zumal ich mir nach wie vor aus Obst nicht allzuviel mache. Auch wenn ich als Zweckpessimistin natürlich immer versucht habe, mir nicht allzugroße Hoffnungen zu machen, habe ich ja schon insgeheim darauf gehofft, dass sich schnell etwas ändert. Es wird aber auf jeden Fall weitere Desensibilisierungen geben. Ich bin weiterhin sicher, dass ich keine Milch vertrage (obwohl ich komischerweise auf Mozzarella nicht unmittelbar reagiere – auf Milch hingegen schon).

Meine Stimmung ist seit zwei Tagen ziemlich bescheiden. Ich habe ein wenig das homöopathische Mittel im Verdacht, dass ich gerade „testweise“ nehme. Ich hatte nichts mehr genommen oder ausprobiert, während die Desensibilisierungen liefen und habe nun in Absprache mit dem Homöopathen noch einmal ein neues Mittel (bzw. eine Kombination) ausprobiert. Da bin ich nun mittendrin. Ich habe das erste Mittel vorgestern Abend genommen und jetzt zwei Nächte noch schlechter, als sonst geschlafen, weil ich „Stressträume“ hatte. Das ist lange nicht mehr vorgekommen und es wundert mich, dass ich sie jetzt zwei Nächte hintereinander hatte. Ich vermute daher, eine Reaktion auf das Mittel, aber es kann natürlich auch einen anderen Grund haben. Jetzt soll ich für zwei Wochen jeden Morgen Globuli des anderen Mittels nehmen.

In Sachen Essen hat sich für mich noch mal bestätigt, dass ich mit Obst am Vormittag überhaupt nicht klar komme. Ich hatte es vorgestern noch mal mit ein paar Aprikosen als zweite Mahlzeit des Tages probiert (das war gegen 10 oder 11) und bin danach wieder unglaublich müde geworden. Vom Magen/Darm her war aber – anders als bei meinem allerersten Versuch – alles ruhig. Das mit der Müdigkeit kann ein Hinweis darauf sein, dass die Verträglichkeit noch nicht 100% ist und ich nachdesensibilisieren muss (dazu werde ich am Wochenende mal den von Frau Dr. aufgetragenen Test machen). Die andere Erklärung wäre, dass ich das Obst aufgrund meiner (vermutlich) geschwächten Nebennieren gerade vormittags nicht gut vertrage. Das steht z.B. im Buch von Dr. Wilson („Grundlos erschöpft“ heißt es auf Deutsch). Wilson ist der adrenal fatigue (Nebennierenschwäche)-Papst aus den USA. Ein Grund für die schlechtere Verträglichkeit von Obst am Morgen kann der Kaliumgehalt sein (bei einer adrenal fatigue kann, soweit ich weiß, der Natrium-Kalium Haushalt durcheinander sein), der dann zu Erschöpfung und Müdigkeit führt. Obst also demnächst erstmal nur noch nachmittags.

Wegen meiner Cortisolwerte habe ich übrigens dem Team von Dr. Wilson auf gut Glück mal eine E-Mail geschrieben. Ich glaube zwar nicht, dass sie die Werte für mich deuten, aber Versuch macht (vielleicht) klug.

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