Mal wieder ein Arztbesuch

Heute war ich ja bei der Orthomolekularmedizinerin. Erst mal war ich genervt, weil ich ewig warten musste. Es war überhaupt relativ schwer, einen Termin zu bekommen. Ich hatte Anfang des Jahres schon mal angerufen (allerdings auf der Suche nach einer neuen Hausärztin) und bin vertröstet worden. Nun hatte ich mehr Erfolg mit der Terminvereinbarung und musste nur etwa drei Wochen warten, das war OK. Sie hat eine Hausarztpraxis und bietet noch allerlei anderes an – Naturheilkundliches, Orthomolekularmedizin etc.

Ich habe dann heute ganz kurz über meine Unverträglichkeiten und die Erschöpfung berichtet. Sie hat bei den Unverträglichkeiten natürlich noch nachgefragt, ich hab aber ehrlich gesagt gar nicht mehr so viel dazu erzählt, weil ich diesbezüglich kein Interesse an weiterer Diagnostik habe (ist mir heute erst so richtig klar geworden). Also, ich will auf keinen Fall noch irgendwelche Atemtests machen, weil mich das mit Blick auf ein „Gesundwerden“ (oder halt „gesünder werden“) nicht weiterbringt. Ich denke, sie hat sich das für sie Wichtige aus meiner Schilderung „rausgezogen“ und ist meine Befunde durchgegangen, die ich so mitgebracht hatte. HPU kannte sie und hat mich gefragt, was ich dafür nehme. Ansonsten hat sie sich da einer „Wertung“ enthalten, was ich ganz angenehm fand. Zu meinen Schilddrüsenwerten hat sie sich skeptisch geäußert – ihrer Meinung nach sollte es ohne L-Thyroxin gehen (aber das hoffe ich ja letztlich auch).

Sie hat mir nun Folgendes vorgeschlagen: Bestimmung von Vitamin D, B12 und von Q10 (ich hab leider vergessen zu fragen ob das im Vollblut oder Serum ist – eventuell rufe ich noch mal dort an). Dazu noch Eisen, aber das geht ja auf Kasse. Dann hat sie noch mal eine Stuhldiagnostik vorgeschlagen. Das hatte ich sowieso in nächster Zeit noch mal vor (ist nämlich schon ziemlich lange her der letzte Florastatus), weil ich vom Bauchgefühl her sagen würde, es hat sich was verbessert. Bin mal gespannt. Sie will hier auch noch mal ein Leaky Gut untersuchen lassen. Ist  mir recht. Ich vermute, dass ich ein Leaky Gut habe und wenn sich das bestätigt, kann ich dann doch mal gezielt etwas unternehmen. Die Erkenntnis bringt mir glaube ich mehr, als noch ein Atemtest.

Montag gehe ich zum Blutabnehmen. Vorher soll ich meine Vitamine absetzen, auch das aktivierte Vitamin B6 für die HPU. Ich hoffe, das merke ich nicht direkt.

Insgesamt fand ich die Ärztin ganz sympathisch. Was sie kann oder halt nicht, werde ich wohl noch sehen. Was ich sehr angenehm fand war, dass sie glaube ich die erste Ärztin war, die sich nicht dadurch „bedrängt“ fühlte, dass ich eine unterdessen ja ziemlich informierte Patientin bin. Sie hat eine Bemerkung gemacht, dass ich ja gut Bescheid wüsste, aber ich habe ihr dazu gesagt, dass ich mich von Ärzten bis jetzt ziemlich allein gelassen gefühlt habe und daher halt gezwungen war, mir viel selbst anzueignen. Sie hat das nicht be- oder abgewertet. Das spricht für sie und ich fand es gut. Mal schauen, wie weit mich das bringt.

Mit Blick aufs Essen war ich heute ganz brav. Keine Kuhmilchprodukte, keinen Kaffee und auch sonst keine Experimente. Allerdings war heute ein etwas stressiger Tag auf der Arbeit, das habe ich auch ein bisschen am Darm und der etwas „schwungvolleren“ Verdauung gemerkt. Aber das ist für mich normal, kein Grund zur Sorge ;).

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