Und schon ist Fruktose Tag #3 vorbei

Noch zwei Tage, dann bin ich auch mit der Fruktose durch. So richtig wohl fühle ich mich in meinem Körper nicht. OK, seit ich das das letzte Mal behaupten konnte ist auch schon ein Jahr vergangen. Aber irgendwas geht gerade in meinem Körper vor, sagen wir es mal so. Das kann an der Fruktosedesensibilisierung liegen; daran, dass ich die letzten Tage nicht so 100% histaminarm gelebt habe (dunkle Schokolade, Cashewkerne); oder mein Zyklus spielt noch mit? Wenn ich noch „Pillen-Pause“ machen würde, wäre das diese Woche gewesen. Da ich nun mit dem Durchnehmen der Pille (bzw. des Nuvaring) gerade erst angefangen habe, kann ich nicht sagen, ob mein Befinden auch damit etwas zu tun hat.

Ich habe jedenfalls heute – und auch teilweise gestern schon – mit Luft im Bauch und Darm zu tun gehabt. Das fing gegen Mittag an, mit der Gemüsemahlzeit. Vom Bauchgefühl her würde ich sagen, mir bekommt das Gemüse gerade schlechter. Dunkle Schokolade habe ich heute noch mal getestet und wieder drauf reagiert.

Interessant finde ich hier, dass es reine HI-Symptome waren (Herzklopfen und -stolpern) – der Durchfall ist wieder ausgeblieben. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass ich tatsächlich nicht mehr auf den Zucker reagiere, aber halt natürlich noch Probleme mit dem Histamin habe. Morgen teste ich mal etwas Süßes, das bei HI unverdächtig ist. Einen gesüßten Tee oder so (wobei es mir vor gesüßten Getränken ein bißchen gruselt). Für anderen Süßkram kann ich mich irgendwie auch nicht begeistern. Aber vielleicht lacht mich ja morgen im Reformhaus im Bahnhof noch was an ;).

Mit der Erschöpfung war es heute wieder etwas besser (nachdem ich gestern wirklich um 21:00 völlig fertig ins Bett gefallen bin). Abends bin ich sogar noch Schwimmen gewesen und habe mich dabei ganz gut gefühlt – jedenfalls bevor ich nach knappen 40 min völlig durchgefroren aus dem Wasser bin und neidisch den Triathleten noch ein bißchen beim Trainieren zugesehen habe ;). Auf dem Rückweg im Auto hatte ich für einen ganz kleinen Moment ein richtig gutes Körpergefühl – mein Körper fühlte sich für eine Weile nicht an, wie ein zentnerschwerer Sack Kartoffeln, sondern vom Gefühl her konnte ich mir vorstellen, dass ich auf dem Rad sitze und den Hügel rauf fahren, den ich gerade vor mir hatte. Wenn das doch öfter vorkommen würde… aber für einen Moment schien es möglich, dass ich irgendwann wieder auf meinem Rennrad sitze.

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