Fruktose Tag #1

Es ist zu warm! Ich habe heute direkt die erste Fruktose-Desensibilisierung in den Sand gesetzt (langsam wird es mir peinlich).
Eigentlich war ich ja gut vorbereitet. Hab meine Fruchtzuckerportionen schön vorab ausgewogen, die erste neben das Bett gestellt, die anderen beiden für die Arbeit in Tütchen gepackt und beschriftet. Als ich dann den dritten Impuls nehmen wollte, hab ich festgestellt, dass ich den schon genommen hatte. Headdesk. Nach dem Motto „schaden kann’s nicht“ hab ich dann den zweiten (also den kleineren) Impuls zuletzt genommen und dann im Institut in Hamburg angerufen und versucht zu erklären, wie man es schaffen kann, Impulse zu vertauschen. Fazit: mein letzter Impuls war nicht mehr wirksam, aber ich soll die Desensibilisierung normal fortsetzen. Im schlimmsten Fall muss ich halt nach-desensibilisieren, aber das stand ja von vornherein schon im Raum, da ich wohl „schwierig“ bin ;). Wie schwierig konnte Frau Dr. W natürlich nicht ahnen.

Die Fruchtzucker-Desensibilisierung ist eigentlich vom Zeitmanagement her ein Spaziergang, da immer nur eine Stunde zwischen den Impulsen liegt. Trotzdem beobachte ich heute an mir Folgendes: ich bin ziemlich müde und unkonzentriert, habe stärkeres Herzklopfen und ich komme mit meinen 2 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten nicht gut hin, d.h. ich habe schon nach 1,5 Std wieder Hunger. Damit hatte ich die letzten 2 Wochen eigentlich kein Problem.
Auch die Schokolade ist mir heute nicht so gut bekommen – vom Darm her alles OK, aber das Herzklopfen ist schlimmer geworden. Aber aus HI-Sicht ist die dunkle Schokolade ja halt auch problematisch, Zucker hin oder her. Da werde ich die nächsten Tage mal wieder kürzer treten ;).

DSCN0117

Jetzt überlege ich mir mal, wie ich das mit den Impulsen idiotensicher machen kann. Das kann ja wohl nicht sein *schäm*.

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2 Kommentare zu “Fruktose Tag #1

  1. Ich bin immer wieder beeindruckt, was ihr euch da für eine Arbeit mit der Vorbereitung macht 🙂
    Meine Fructose-Desensibilisierung: Aufstehen, Küche trotten, kleinen Löffel aus Schublade, in Fructose-Schachtel gesteckt, alles über 1/4 des Löffels abgestriffen, genommen, wieder ins Bett.

    Das hab ich drei mal gemacht (mit 1/2 und einem ganzen dann) und dann war gut 🙂

    • 😀 Tja, und je komplizierter man es macht, desto fehleranfälliger wird es, wie ich heute gemerkt hab. Ich hatte halt keine Lust, einen ganzen „Bottich“ Fruchtzucker mit zur Arbeit zu nehmen. Also hab ich mir die einzelnen Portionen abgefüllt. Blöd halt, wenn man sie dann vertauscht..

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