Jetzt auch noch Homöopathie

Zurück zu Hause lag nun (zu allem Überfluss ;)) noch ein Brieflein meines Homöopathen im Briefkasten. Ich hatte mich vor einigen Wochen an ihn gewendet, weil ich denke, dass mich homöopathische Präparate in meinem Allgemeinbefinden (also meiner Konstitution) unterstützen könnten und damit helfen könnten, Symptome zu lindern. Da spielte teils auch der Wunsch eine Rolle, ohne Antihistaminika auskommen zu wollen (was ich aber unterdessen schon ohne die Homöopathie geschafft habe).
Jedenfalls hatte mir die Lieferantin unserer Bio-Gemüsekiste Ihren Leib-und-Magen- (oder Haus-und-Hof?)-Homöopathen empfohlen. Es handelt sich um einen klassischen Homöopathen, d.h. er hat mir in einer ersten Sitzung ziemlich lange ziemlich viele Löcher in den Bauch gefragt und versucht rauszufinden, wo bei mir gesundheitlich und vom allgemeinen Befinden her die Knackpunkte sind. Mit diesen Anhaltspunkten ist er dann auf die Suche nach dem passenden Mittel gegangen.

Leider gestaltet sich diese Suche schwierig. Das liegt vor allem daran, dass meine Symptome so diffus sind und ja wirklich meinen kompletten Körper (ganz zu schweigen vom „Geist“) betreffen. Es ist schwer, da den richtigen Hebel zu finden (das merke ich ja selber bei meiner Suche nach der Nadel im Heuhaufen). Insofern haben wir jetzt schon die einen oder anderen Globuli und noch ein zweites ausführliches Gespräch durch. Von meinem Besuch in Hamburg hatte ich mich irgendwie nicht getraut, ihm zu erzählen. Blöd eigentlich, ich weiß.

Jedenfalls lag nun heute nach unserem letzten Telefonat am Anfang der Woche das nächste Tütchen Globuli im Briefkasten. Das hat mich bewogen, ihm erst einmal eine „Beichte“ per Email zu schicken (da fiel es mir auch irgendwie leichter, die ganze Sache mit dem iffi zu erklären). Außerdem habe ich nun entschieden, erst am Montag mit der Desensibilisierung von Zucker zu beginnen und vorher, so lange ich sozusagen noch meinen derzeitigen Normalzustand habe, die neuen Globuli zu testen. Das werde ich wahrscheinlich spätestens Montag bereuen und ich habe auch Sorge, dass ich auf der Arbeit nur Matsch im Hirn haben werde, aber das Risiko gehe ich jetzt ein. Ich bin eigentlich während der Tests mit dem Nüchternbleiben relativ gut klar gekommen. D.h. ich bin weder stark unterzuckert, noch habe ich allzuschlimme Kopfschmerzen bekommen. (Das mit den Kopfschmerzen wird nächste Woche vermutlich anders: Frau Dr. W hat mir Sodbrennen und Kopfschmerzen prophezeit, aber ich riskier es jetzt, wie gesagt).

Die Entscheidung, das L-Thyroxin erst nach den Desensibilisierungen einzuschleichen ist bei mir nun auch gefallen. Es läuft mir ja nicht weg und ich kann jederzeit damit anfangen. Ich glaube, im Sinne der „Komplexitätsreduktion“ ist das die richtige Entscheidung.

<Off-topic>
Wieder zu Hause hatte ich jede Menge nette Pakete hier liegen – fast wie Weihnachten (nur, dass ich die Geschenke selber gekauft hab ;)):

  • ein Schwimmbrett, um den Beinschlag fürs Kraulschwimmen trainieren zu können
  • 500g Vitamin C aus der Acerolakirsche, dem aber blöderweise Maltodextrin zugesetzt war (war im Katalog der Online Apotheke nicht angegeben). Das geht also wieder zurück.
  • das Buch „HPU und dann…?“ von Dr. Kamsteeg
  • ein Testset für ein Cortisoltagesprofil (noch ein Grund, mit der Desensibilisierung erst am Montag zu starten). Bald wissen „wir“ also, auf welchem Loch meine Nebenniere noch so pfeift ;).

</Off-topic>

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